Auf einen Impuls von außen folgend habe ich nach der Radreise von Rheinsheim nach Sizilien einfach drauf losgeschrieben. Jeden Wochentag für rund eineinhalb Monate habe ich jeden Tag mehrere Stunden geschrieben, gelöscht, ergänzt, verworfen. Geschrieben statt mich zu fragen, ob es das nun wirklich braucht, ob das überhaupt jemand lesen würde und ob, nun ja, was?
Ich mich mit meinen läppischen 34 Jahren überhaupt etwas zu erzählen habe? Aber sowas von und ich bin davon überzeugt, jeder von uns könnte Bücher mit Geschichten und Erfahrungen füllen. Ich habs in dem Moment(-um) einfach gefühlt. Also gebe ich auf und versuche mich am sagenumwobenen Patentrezept, Ängste und Sorgen über Bord werfen, einfach mal machen.
Ängste und Sorgen, davon hatte ich anfangs jede Menge, denn ich schon wieder zu viel darüber grübelt, was andere wohl über mich denken könnten. Klassiker! Tue ich das Ding jetzt wirklich teilen? Ist ja schon sehr persönlich. Und ist das überhaupt ein Buch oder eher ein Bericht oder was ist das denn eigentlich? Aber nu Schluss mit den Selbstzweiflerei. Am besten findest du das selber heraus und schaust einfach mal rein.
Um was es geht? Um eine Radreise von Rheinsheim nach Sizilien, um Wut, Mobbing, suizidale Gedanken und Chaos im Kopf. Um Familie, Freunde, Liebe, Freude und Mut. Um Musik, Therapie, Inspiration und Realität. Um Stereotypen, Vergleiche, „Mann“ sein und das eigene Spiegelbild.
Das Buch findest du so ziemlich überall wo´s Bücher gibt, z.B. hier:
Ich habe mich nun am Ende und nach langem hin und her dazu entschieden, lediglich ein Korrektorat machen zu lassen und von einem Lektorat abzusehen. So wirkt es, jedenfalls auf mich, authentisch und irgendwie auch mehr wie „ich“.
Viel Spaß beim lesen und Danke für deine Unterstützung!
Bussi und Liebe, Kevin
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